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Aushub des Mittelteils der Freihafenelbbrücke

Hamburg Port Authority AöRGermany

Purchaser

Hamburg Port Authority AöR

Country

Germany

Published

20 Feb 2026

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Summary

Gegenstand dieser Ausschreibung ist der von der Hamburg Port Authority (HPA) geplante Rückbau des mittleren Überbaus der Freihafen-Elbbrücke. Das im Jahr 1926 fertig gestellte und unter Denkmalschutz stehende Bauwerk überführt den Straßenverkehr über die Norderelbe und erschließt als Teil der Elbbrückenfamilie den südlich der Elbe gelegenen Teil Hamburgs. Die Brücke besteht aus drei einzelnen, baugleichen Einfeldträgern (Nord – Mitte – Süd) mit einer Spannweite von jeweils rd. 100 m und einer Breite von ca. 20,8 m. Das Gewicht eines Überbaus beträgt ca. 2.900 t inkl. Ausbaulasten (davon ca. 2.200 t Stahl). Es handelt sich um eine Fachwerkbogenbrücke, die ursprünglich eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke war. Aufgrund des Bauwerkszustands und der statischen Nachrechnung ist nur noch eine eingeschränkte Nutzung für den Verkehr möglich und das Ende des planmäßigen Nutzungszeitraums ist erreicht. Aufgrund einer Schiffskollision mit dem mittleren Überbau ist die Brücke für den Straßenverkehr, Fußgänger und Radfahrende voll gesperrt. Die Durchfahrt unter dem mittleren Überbau ist für den Schiffsverkehr ebenfalls gesperrt. Die Sperrungen können nicht aufgehoben werden, weil der Schaden nicht reparierbar ist. Die Aufhebung der Sperrung der mittleren Durchfahrt ist aber Anfang 2027 erforderlich, um den Baubeginn für die U4 Verlängerung zu ermöglichen. Daher ist es erforderlich den beschädigten mittleren Überbau früher als ursprünglich geplant auszuheben. Die Maßnahme umfasst die folgenden Inhalte: - Ausschwimmen des mittleren Überbaus. - Zerlegung und Wiederverwendung/Verwertung der teilweise mit Gefahrstoffen beschichteten Über- baus. - Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden (Amt für Arbeitsschutz, Bukea etc.) - Einholen der erforderlichen Genehmigungen (Wasserechtliche und Schifffahrtspolizeiliche Genehmigung etc.) Es wurden umfangreiche Schadstoffanalysen durchgeführt dessen Ergebnisse sich wie folgt zusammen fassen lassen: Grundbeschichtung Alle Stahlbauteile der Brücke sind mit Bleimennige als Grundbeschichtung beschichtet. Diese Grundbeschichtung aus Bleimennige liegt auch zwischen allen miteinander vernieteten Bauteilen. Der Gehalt liegt bei Bleimennige im zweistelligen Prozent-Bereich. Deckbeschichtung Auf allen Stahlbauteilen im Bereich der Fahrbahn bis ca. 1,50 m über Oberkante Gehwegebene ist oberhalb der Grundbeschichtung eine Asbest- und PAK-haltige Deckbeschichtung aufgebracht. Die Beschichtung der darüber liegenden Stahlbauteile enthält ebenfalls Bleimennige, daneben aber auch Chromat (Chrom VI) und Zink.

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